Chronik

 

1883


Fünf junge Männer, die Turnbrüder Carl, Hack, Schaller, Scherf und Volkmar gründen im Frühjahr 1883 den ersten Turnverein in der Vorstadt Nürnbergs. Sie geben ihm den Namen „Turnverein St. Johannis 1883."
Unter der Patenschaft des TSV 1846 Nürnberg wird ein Verein auf den Weg gebracht, der sich während eines 125-jährigen Zeitraumes zu einem nicht nur in Nürnberg bekannten und anerkannten Verein entwickelt.
Bis zum heutigen Tage war es allerdings ein weiter und beschwerlicher Weg, den Verein zu dem zu machen, was er heute darstellt.

 

1887


 Im Jahre 1887 findet der Anschluss der Turngemeinde St. Johannis statt.

 

1895


 Im Jahre 1895 wird der Verein umbenannt in „Arbeiter-, Turn- und Sportverein St. Johannis Nürnberg".

 

1920


Im Jahre 1920 ist es dann soweit, der Verein kann sein eigenes Vereinsgelände am Zeisigweg erwerben, wo er seit dieser Zeit beheimatet ist.

 

1929


 Im Jahre 1929 obliegt es dem Verein das zweite Arbeiter-, Bundes-, Turn- und Sportfest mit 8.000 Gästen auszutragen, nachdem man bereits in vorangegangenen Jahren am 1. Bundesfest in Leipzig, den Olympiaden in Frankfurt und Wien sowie an den Bayerischen Turnfesten teilgenommen hatte.

 

1933


Ein Schicksalsschlag trifft den Verein mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten.
Nicht nur die 50-Jahr-Feier des Vereins steht im Jahre 1933 bevor, sondern wohl auch die unglücklichsten Stunden des Vereins, nämlich das Verbot der gesamten Arbeitersportbewegung mit der Folge von Hausdurchsuchungen, Beschlagnahme des Heimes, des Grundstückes und des gesamten Vereinseigentums.

 

1934

Der Verein erhält seinen endgültigen Vereinsnamen „Turn- und Sportverein Johannis 1883 Nürnberg e.V."

 

1960


Im Jahre 1960 wird nach Absolvierung der Entscheidungsspiele der Aufstieg in die erste Amateurliga als Bezirksmeister Mittelfrankens erreicht. Auch nach Neuordnung der Spielklassen mit Einführung der Bundesliga im Jahre 1963 kann das gesteckte Ziel, einen Platz unter den sieben Erstplatzierten zu halten, erreicht werden.
Als einziger Nürnberger Verein spielt der TSV Johannis 1883 in der höchsten Amateurklasse, der Bayernliga. Rückblickend darf dies als größter sportlicher Erfolg gewertet werden, wenn auch der Abstieg in diesem Jahr nicht verhindert werden kann, da das notwendige ‚Quäntchen Glück gefehlt hatte.

 

1970


Das letzte Jahrzehnt vor dem 100-jährigen Bestehen ist gezeichnet von Mut und Risikobereitschaft der Verantwortlichen im Interesse des Vereines. Die Planungen für die Erweiterung des Sportplatzgeländes werden in den Jahren 1970 bis 1974 aufgenommen.

 

1977


Der erste Teilabschnittes des Bauvorhabens ist fertiggestellt. In Gegenwart der Verbandsspitzen können am 04.06.1977 vier Tennisplätze bestimmungsgemäß der neugegründeten Tennisbteilung übergeben werden.

 

1980


Am 28.06.1980 ist endlich das erste große Ziel erreicht:
Die festliche Einweihung der Sportanlagen wird durch den ersten Vorsitzenden, Loni Rauscher, vorgenommen. Nach mehreren 1.000 Stunden Eigenleistung durch die Mitglieder war ist der erste Schritt in die Zukunft getan.

 

1981


Am 03.10.1981 ist der letzte Bauabschnitt fertiggestellt. Durch den ersten Vorsitzenden Hans-Christoph Päch, dem Nachfolger des zurückgetretenen Loni Rauscher, werden die neuen Umkleidekabinen in Gegenwart des Oberbürgermeisters Dr.Urschlechter und der Verbandsspitzen des Kreises dem Spielbetrieb  übergeben.
Welch großartige und imponierende Leistung in diesen zurückliegenden Jahren erbracht wurde, spiegelt eine Zahl wieder. Insgesamt mehr als 1 Million DM - unter Einbeziehung von Spenden und Eigenleistungen der Mitglieder wurden zur Errichtung des Gesamtkomplexes eingesetzt.

 

1983

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 100jähriges Vereinsjubiläum

 

 

1998


Nach 5-jähriger Abstinenz kann die 1. Fußballmannschaft 1998 den Aufstieg in die Bezirksliga Nord feiern, was den Sponsor des Vereins veranlasst, mit einem zusätzlichen Betrag den Verein ab 1999 zu unterstützen.

 

1999

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Die Tennis-Damen30 steigen nach dem Gewinn der Bezirksmannschaftsmeisterschaft in die Landesliga auf.

 

2002

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März: Wegen besonderer Verdienste um den Tennissport erhält Klaus Bassing die → silberne Ehrennadel des Bayerischen Tennisverbands.

 

2005


Die Tennis-Herren55 steigen nach dem Gewinn der Bezirksmannschaftsmeisterschaft in die Landesliga auf.
Juli: Der Verein wird durch die Sepp Herberger Stiftung des DFB für besonders bemerkenswerte Jugendarbeit ausgezeichnet.
November: Christoph Päch erhält für langjährige hervorragende Verdienste im Sport dieVerdienstnadel in Gold des Bayerischen Landessportverbandes.
                                                                                                                                     

 2008


125jähriges Vereinsjubiläum

 

2010


April: Christian Fuchs wird mit dem Verbands-Ehrenzeichen in Silber durch den Bayerischen Fußball-Verband in Annerkennung seiner langjährigen Verdienste ausgezeichnet.
November: Rudolf (Rudi) Fuchs wird für seine vorbildlichen ehrenamtlichen Leistungen im Fußballsport durch den Deutschen Fußball-Bund ausgezeichnet.
November: Durch die Intensivierung der Jugendarbeit - Dank sei an dieser Stelle nochmal dem Sportwart Bernd Conrad - erreicht die Tennisabteilung eine Steigerung der Mitgliederzahl um fast 40%. Der Verein wird  vom Bayerischen Tennis-Verband mit dem Preis " → Beste Mitgliederentwicklung 2010 " ausgezeichnet.         
 

2013

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Juni: Der Verein wird mit der " → Silbernen Raute " ausgezeichnet, dem Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes.
Oktober: Wegen besonderer Verdienste um den Tennissport erhält Hans Joachim Marx die silberne Ehrennadel des Bayerischen Tennisverbands.
 
                                                                                   

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