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12.04.2019

Verein • Jahreshauptversammlung 2014

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Leider war die Zahl der anwesenden Vereinsmitglieder durchaus überschaubar, die der erste Vorsitzende Johann Seidel begrüßen konnte. Nach der Ehrung unserer im Vorjahr verstorbenen Mitglieder erfolgte die Ehrung der langjährigen Mitglieder, die leider nicht alle anwesend sein konnten. Der absolute Glanzpunkt war dabei die Ehrung unseres Johanniser Urgesteins Heinz Kreißel für beispiellose 70 Jahre Vereinstreue!

 

In seinem Bericht ging Johann Seidel kurz auf die wenig erfreulichen Umstände ein, die zur kurzfristigen und überraschenden Auflösung des Pachtvertrages mit dem vorherigen Vereinswirt geführt hatten. Viel wichtiger war natürlich der Blick in die Zukunft, in der einige größere Aufgaben auf den Verein zukommen, wie z.B. der Einbau einer Beregnungsanlage für den A-Platz und den Wechsel der Beleuchtung auf LED-Licht auf den Plätzen westlich des Parkplatzes. Zwar sind diese Maßnahmen mit bis zu 90% gefördert, jedoch muß der Verein erstmal mit ca. 110.000€ in Vorleistung gehen. Aber es haben sich bereits einige engagierte Vereinsmitglieder bereiterklärt, dem Verein mit zinslosen Dahrlehen unter die Arme zu greifen. Als dann noch unser Hauptkassier Christoph Latz für das Jahr 2018 wieder ein positives Ergebnis vermelden konnte, waren die Sorgenfalten auf manchen Stirnen bald wieder geglättet. Sorgen bereiten Christoph Latz die zeitaufwendigen Verwaltungsaufgaben vor allem bei der Eintreibung der nicht per SEPA entrichteten Vereinsbeiträgen. Da die Kassenrevisoren keine Beanstandungen hinsichtlich der Kassenführung feststellen konnten, wurde dem Kassier und der Vorstandschaft mit großer Mehrheit die Entlastung erteilt.

Die Berichte aus den Abteilungen zeigten ein Bild aus Licht und Schatten. Bei den Fußballern zeigte sich Günter Beck, der Sprecher der Alten Herren, hoch zufrieden, bei den Jugendlichen freute sich Oliver Schönlein über die starken Zuwächse vor allem in den unteren Jahrgängen, äußerte aber Bedenken, ob der steigende Bedarf an Trainern abgedeckt werden könne. Im Erwachsenenbereich sorgte natürlich der prekäre Tabellenstand beider Mannschaften und die Stimmung innerhalb für Unruhe. Die Sprecher der übrigen Abteilungen berichteten nur über kleinere und unmaßgebliche Probleme oder zeigten sich gar hoch zufrieden über ihre Situation, so dass die Versammlung gegen 20.45 mehr oder minder harmonisch beendet wurde.

Eine doch gößere Enttäuschung war, dass nur 53 von aktuell 697 Mitgliedern den Weg in die Vereinsgastätte gefunden hatten. Woran hat es wohl gelegen? Lag es am fast zeitgleich stattfindenden Spiel des Clubs, war es die doch recht kühle und windige Witterung, oder gar die unguten Erinnerungen an den vergangenen Vereinswirt? Aber es hat noch nie etwas genutzt über verschüttete Milch zu greinen, wir wollen frohgemut in die Zukunft blicken und Massimo, der neue Wirt hat auf jeden Fall eine Chance verdient! Es gibt viel zu tun, packen wir es an!